
©Anette Schaefgen
Eigenschaften
Der Welsh-Terrier ist von fröhlicher, unbekümmerter Wesensart und alles andere als ängstlich.
Er ist anschmiegsam, folgsam und leicht zu lenken. Es ist jedoch darauf zu achten, mit der Erziehung rechtzeitig zu beginnen. Wegen seines niedlichen Aussehens, gerade in den ersten Monaten, besteht die Gefahr, dem Hund zu viele Freiheiten zu erlauben. Diese nimmt er sich dann auch im Alter!
Größe und Haar machen ihn zum idealen Hund für die Wohnung.
Seine Größe macht sich besonders vorteilhaft bemerkbar, wenn die Räumlichkeiten für die Haltung eines Hundes beengt sind, sein Haar, weil der fehlende Haarausfall das bei anderen Hunderassen nötige, häufige Staubsaugen nicht erfordert.
Der Welsh-Terrier ist mutig und unerschrocken, jedoch keineswegs streitsüchtig; er ist aber stets darauf eingestellt, sich zu behaupten, wenn dies erforderlich wird.
Er ist der ideale Begleiter in Stadt und Land.
Welsh-Terrier sind grundsätzlich unempfindlich und von kerniger Konstitution; sie sollten deshalb nicht verhätschelt werden!
Als Arbeitsterrier stehen sie keiner anderen Rasse nach.
Zur Jagd auf Wild mit der Schusswaffe oder dem Frettchen, wie auch auf Ratten und andere Schädlinge sind sie leicht abzurichten; meist sind sie auch für die Wasserarbeit hervorragend geeignet.
Rassestandards
FCI - Standard Nr. 78 / 28. 11. 2003 / D
| Übersetzung | Herr Uwe H. Fischer |
| Ursprung | Großbritannien |
| Datum der Publikation des gültigen Originalstandards | 29. 10. 2003 |
| Verwendung | Terrier |
| Klassifikation | F.C.I. Gruppe 3 Terrier# Sektion 1 Hochläufige Terrier Ohne Arbeitsprüfung |
| Allgemeines Erscheinungsbild | Forsch, geschickt, ausgewogen und kompakt. |
| Verhalten / Charakter (Wesen) | Anhänglich, gehorsam und leichtführig; fröhlich und launisch, selten von scheuer Natur. Unerschrocken und furchtlos, jedoch keinesfalls aggressiv; obwohl er sich jederzeit, wenn nötig, behaupten kann. |
Beschreibung der physischen Rassemerkmale
Kopf Oberkopf Flach, mäßig breit zwischen den Ohren.
Stop: Nicht zu deutlich. Gesichtsschädel Nasenschwamm : Schwarz.
Fang : Mittlere Länge vom Stop bis zur Nasenspitze.
Kiefer / Zähne: Kiefer kraftvoll, klar umrissen, ziemlich tief, fähig zum Zupacken. Kräftig, mit einem perfekten, regelmäßigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Augen: Klein, gut eingesetzt, dunkel; der Ausdruck widerspiegelt die Wesensverfassung. Runde, große Augen unerwünscht.
Ohren: V-förmig, klein, nicht zu dünnes Ohrleder, ziemlich hoch angesetzt, nach vorn gefaltet dicht an den Wangen anliegend getragen. Hals Mäßig lang und mäßig dick, leicht gebogen und anmutig in die Schulter übergehend. Körper Rücken: Kurz.
Lende: Kräftig.
Brust: Gut tief, angemessen breit. Weit nach hinten reichende Rippen. Rute Üblicherweise kupiert.
Kupiert: Gut angesetzt. Aufrecht getragen, jedoch nicht über den Rücken gebogen.
Unkupiert: Gut angesetzt. Aufrecht getragen, jedoch nicht über den Rücken gebogen. Harmonisch zur Gesamterscheinung des Hundes passend. Gliedmaßen Vorderhand Läufe gerade und muskulös, mit reichlich Knochenstärke ausgestattet.
Schulterblätter: Lang, schräg und gut zurück gelagert.
Vordermittelfuß: Aufrecht, kraftvoll. Hinterhand Kräftig.
Oberschenkel: Muskulös, von guter Länge.
Sprunggelenk: Gut gewinkelt und tief stehend, genügend starke Knochen. Pfoten Kleine, runde Katzenpfoten. Gangwerk Vorderläufe und Hinterläufe werden gerade und parallel nach vorne bewegt. Die Ellenbogen bewegen sich parallel und frei zu den Körperseiten, die Kniegelenke werden weder nach innen noch nach außen gedreht. Haarkleid Haar Drahtig, hart, sehr dicht und reichlich vorhanden. Einfaches Haarkleid (ohne Unterwolle) unerwünscht. Farbe Vorzugsweise Schwarz mit Loh, oder «grizzle» mit loh, dabei frei von schwarzen Markierungen an den Zehen. Schwarz unterhalb der Sprunggelenke ist höchst unerwünscht. Größe und Gewicht Schulterhöhe nicht über 39 cm (15,5 ins).
Gewicht zwischen 9 und 9,5 kg (20-21 lbs). Fehler Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes.Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden
